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Mitten in der Nacht wachte ich mit starkem Schüttelfrost & hohem Fieber auf ~
Noch niemals hatte ich während der Therapie oder überhaupt in meinem Leben so schlimmen Schüttelfrost!
Nach der Spritze habe ich in den ersten Therapiewochen zwar immer mal ein bissel gebibbert;
aber wenn ich mich ins Bett legte, ganz dick in eine Decke eingemummelt, Paracetamol einnahm und mich bemühte, schnell einzuschlafen, dann wurde der Schüttelfrost nie unerträglich.
Etwas lästig vielleicht, aber auszuhalten.
Letzte Nacht allerdings musste ich meinen Freund wecken,
weil ich gar nicht mehr klar kam.
Ich habe am ganzen Körper gezittert,
hatte mich selbst überhaupt nicht unter Kontrolle.
Meine Zähne schlugen laut aufeinander.
Alle Muskeln in meinem Körper verkrampften sich.
Ich hatte Angst.
Mein Freund wollte dann kurz aufstehen, um eine zu rauchen...
Aber ich flehte ihn regelrecht an, nicht das Zimmer zu verlassen.
Und so musste mein Freund etwa eine Stunde bei mir sitzen.
Er versuchte, mich zu beruhigen,
aber ich drehte fast durch vor Angst.
Das Zittern war so stark, dass es sogar ein riesiger Kraftakt war,
kurz auf Toilette zu gehen.
Ich hatte einfach wirklich nichts unter Kontrolle...
Die Beine nicht, die Arme nicht...
Mein Nacken versteifte sich immer mehr...
mein Rücken auch...
Und ich bekam Kopfschmerzen, unglaublich starke Kopfschmerzen.
Ich habe während der Therapie & in meinem Leben wirklich schon schlimme Kopfschmerzen gehabt, auch Migräneattacken...
Aber das, was im Kopf an Schmerzen durch mein starkes Zittern ausgelöst wurde, das war so schlimm...
die ganze Situation war so schlimm...
ich kann es wahrscheinlich gar nicht richtig beschreiben...
Irgendwann muss ich völlig erschöpft eingeschlafen sein.
Aber auch jetzt noch merke ich, wie mir diese Nacht in den Knochen steckt.
Oh Gott liebe Sarah,
AntwortenLöschenich finde Du solltest das Erlebte bei Deinem Doc ansprechen.
Hast Du irgendwas an Deinen Spritzen verändert oder neue Medikamente bekommen?
Hatte Dein Freund auch solche Sachen durch. Lass mal von Dir hören, ich denke fest an Dich Deine Ines
liebe ines ~
AntwortenLöschenan meinen medikamenten hat sich nichts verändert, das ganze kam wie aus heiterem himmel.
wenn mein doc aus dem urlaub kommt, spreche ich mit ihm.
klar ist er im urlaub, wie sollte es auch anders sein :-/
meinem freund ging es eigentlich ganz gut während der therapie. bei weitem nicht so furchtbar wie mir.
er konnte sogar arbeiten - das könnte ich mir nicht vorstellen!!!
muss da durch...
Das ist witrklich wichtig liebe Sarah... einfach da durch gehen. Du hast so einen weiten Weg geschafft. Augen zu und durch. Irgendwie.
AntwortenLöschenHast Du keinen Arzt der Deinen eigentlichen Doc vertritt?
ich schicke Dir ganz viel Kraft, dass Du weisst, dass jemand an Dich denkt.